Forderungen
Verordnungseinschränkung von Harn- und Blutzuckerteststreifen bei Diabetes mellitus Typ 2 ohne Insulin
diabetesDE sendet einen Brief an Minister Dr. Rösler zum G-BA-Beschluss vom 17.03.11 über die Änderung der Arzneimittel-Richtlinie Anlage III
Sehr geehrter Herr Minister Dr. Rösler,
am 17. März 2011 hat der Gemeinsame Bundesausschuss auf Empfehlung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Änderung der Arzneimittelrichtlinie (§§ 7 und 16 sowie Ergänzung Nr. 52 in Anlage III) beschlossen. Nach Ansicht des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) kann ein therapeutischer Nutzen für die Harn- und Blutzuckermessung bei nicht-insulinpflichtigen Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 nicht als nachgewiesen angesehen werden ...mehr
Verordnung der Blutzuckerteststreifen in Gefahr
Mehrere Hundert demonstrierten am 17.3.2011 vor dem Gemeinsamen Bundesausschuss in Berlin
Anlass: Notwendige Blutzuckerteststreifen für Typ-2-Diabetiker mit oraler Therapie sollen nicht mehr von den Kassen bezahlt werden. Das will der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 17. März in Berlin beschließen. Den Patienten droht der Verlust des wichtigsten Instruments ihres Diabetes-Selbstmana-gements, langfristig werden teure Folgeerkrankungen riskiert. Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) zeigt den Verantwortlichen die rote Karte!
Ergebniss: Der G-BA entschied, dass Blutzuckerteststreifen für Typ-2-Diabetiker mit oraler Therapie nur noch in Ausnahmefällen von den Kassen bezahlt werden. Der Beschluss soll im vierten Quartal 2011 oder Anfang 2012 in Kraft treten ...mehr
Verordnung der Blutzuckerteststreifen in Gefahr
DDB und diabetesDE riefen zu einer DEMONSTRATION am 8. Februar 2011 in Berlin auf:
Die Verordnungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen auf Kosten der Krankenversicherungen soll erheblich eingeschränkt werden. Von diesen Einschränkungen sind vor allem Typ 2-Diabetiker mit oraler Therapie betroffen. Blutzuckermessungen sind für das Krankheitsmanagement von Diabetikern dringend notwendig. Diabetes ohne Blutzuckermessung ist wie Fahren ohne Führerschein.
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Kinder mit Diabetes müssen weiterhin alle Insuline erhalten
diabetesDE rief gemeinsam mit Patientenorganisationen zur Demonstration am 19. Mai in Berlin auf:
Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 müssen auch weiterhin kurz wirksame Insulinanaloga von den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstattet bekommen. Dafür setzen sich ihre Familien und Ärzte ein. diabetesDE unterstützt die Aktion mit einer Demonstration am 19. Mai vor dem Bundesgesundheitsministerium. Anlass ist ein Stellungnahmeverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dem obersten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. In diesem stellt der G-BA fest, dass es keinen Grund gibt, kurz wirksame Insulinanaloga auch weiterhin über die GKV zu erstatten. Bereits eingereicht ist eine Petition im Deutschen Bundestag, die über knapp 5 000 Mitzeichner fand.
weitere Informationen zur Demonstration
Demo am 19. Mai 2010
Klare Lebensmittelkennzeichnung
In einem Brief an deutsche EU-Abgeordnete fordern diabetesDE und andere Verbände eine klare Lebensmittelkennzeichnung. Alle Forderungen können Sie hier lesen.
Unsere Initiative wurde bereits von der Presse aufgegriffen: Lesen Sie den Artikel bei Spiegel Online.
Lesen Sie mehr zur Kennzeichnung von Fett, Zucker und Nährwerten durch die "Lebensmittelampel".
Der Film "Willi will die Ampel" wurde diabetesDE von Foodwatch e.V. zur Verfügung gestellt.








