"Yes I agree" anklicken und somit die globale Unterschriftenaktion für Menschen mit Diabetes unterstützen

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das auch Typ 2 Diabetiker wieder Teststreifen auf KK-Kosten bekommen ...jetzt die E-Petition unterschreiben.

Statement

"Menschen mit Diabetes brauchen Teststreifen – ohne wenn und aber! Regelmäßige Blut- zuckermessungen sind das A und O für die Vorsorge gegen Folgeerkrankungen. Es käme ja auch keiner auf die Idee, Vorsorgeuntersuchung gegen Krebs in Frage zu stellen“, sagt Star-Coiffeur Udo Walz, Typ 2 Diabetiker seit 20 Jahren

Report Mainz hat zu diesem Thema berichtet. Den Beitrag und die Stellungnahme von Professor Danne finden Sie hier.

Treffen mit Bundesgesundheitsminister Rösler in Berlin

Lang wirkende Insulinanaloga bleiben bei Diabetes Typ 2 nur dann verordnungsfähig, wenn Sie nicht teurer sind als Humaninsulin. Ausgenommen sind Patienten mit einem hohen Unterzuckerungsrisiko. Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Gemeinsamen Bundesausschusses.

Forderungen

Verordnungseinschränkung von Harn- und Blutzuckerteststreifen bei Diabetes mellitus Typ 2 ohne Insulin

diabetesDE sendet einen Brief an Minister Dr. Rösler zum G-BA-Beschluss vom 17.03.11 über die Änderung der Arzneimittel-Richtlinie Anlage III

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Rösler,

am 17. März 2011 hat der Gemeinsame Bundesausschuss auf Empfehlung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Änderung der Arzneimittelrichtlinie (§§ 7 und 16 sowie Ergänzung Nr. 52 in Anlage III) beschlossen. Nach Ansicht des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) kann ein therapeutischer Nutzen für die Harn- und Blutzuckermessung bei nicht-insulinpflichtigen Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 nicht als nachgewiesen angesehen werden ...mehr

 

 

 

Verordnung der Blutzuckerteststreifen in Gefahr

Mehrere Hundert demonstrierten am 17.3.2011 vor dem Gemeinsamen Bundesausschuss in Berlin

Anlass: Notwendige Blutzuckerteststreifen für Typ-2-Diabetiker mit oraler Therapie sollen nicht mehr von den Kassen bezahlt werden. Das will der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 17. März in Berlin beschließen. Den Patienten droht der Verlust des wichtigsten Instruments ihres Diabetes-Selbstmana-gements, langfristig werden teure Folgeerkrankungen riskiert. Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) zeigt den Verantwortlichen die rote Karte!

Ergebniss: Der G-BA entschied, dass Blutzuckerteststreifen für Typ-2-Diabetiker mit oraler Therapie nur noch in Ausnahmefällen von den Kassen bezahlt werden. Der Beschluss soll im vierten Quartal 2011 oder Anfang 2012 in Kraft treten ...mehr

 

Verordnung der Blutzuckerteststreifen in Gefahr

So kämpfen diabetesDE und DDB für Ihre Rechte.
So kämpfen diabetesDE und DDB für Ihre Rechte.

DDB und diabetesDE riefen zu einer DEMONSTRATION am 8. Februar 2011 in Berlin auf:

Die Verordnungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen auf Kosten der Krankenversicherungen soll erheblich eingeschränkt werden. Von diesen Einschränkungen sind vor allem Typ 2-Diabetiker mit oraler Therapie betroffen. Blutzuckermessungen sind für das Krankheitsmanagement von Diabetikern dringend notwendig. Diabetes ohne Blutzuckermessung ist wie Fahren ohne Führerschein.

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Kinder mit Diabetes müssen weiterhin alle Insuline erhalten

diabetesDE rief gemeinsam mit Patientenorganisationen zur Demonstration am 19. Mai in Berlin auf:

Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 müssen auch weiterhin kurz wirksame Insulinanaloga von den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstattet bekommen. Dafür setzen sich ihre Familien und Ärzte ein. diabetesDE unterstützt die Aktion mit einer Demonstration am 19. Mai vor dem Bundesgesundheitsministerium. Anlass ist ein Stellungnahmeverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dem obersten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. In diesem stellt der G-BA fest, dass es keinen Grund gibt, kurz wirksame Insulinanaloga auch weiterhin über die GKV zu erstatten. Bereits eingereicht ist eine Petition im Deutschen Bundestag, die über knapp 5 000 Mitzeichner fand.

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weitere Informationen zur Demonstration

 

Demo am 19. Mai 2010

Familien, Ärzte, Diabetesberaterinnen und Selbsthilfegruppen waren am 19. Mai 2010 beim Protestmarsch dabei.

"Keine Kürzung bei den Kurzen"...

lautete eines der Mottos der Demonstration.

Als Symbol der Demonstration hatten sich die Eltern ein Doppel-Motiv ausgedacht:

ein sportlich, agiles Kind repräsentierte den heutigen Stand eines Kindes mit Typ 1 Diabetes,

ein in Ohnmacht gefallenes Kind den zu befürchtenden Zustand, falls die Kinder nicht mehr die kurz wirksamen Insuline erhalten.

Botschaft: „Diese Politik macht uns ohnmächtig”.

Übergabe der Petition an den Pressesprecher des Bundesgesundheitsministeriums Christian Lipicki.

Klare Lebensmittelkennzeichnung

In einem Brief an deutsche EU-Abgeordnete fordern diabetesDE und andere Verbände eine klare Lebensmittelkennzeichnung. Alle Forderungen können Sie hier lesen.

Unsere Initiative wurde bereits von der Presse aufgegriffen: Lesen Sie den Artikel bei Spiegel Online.

Lesen Sie mehr zur Kennzeichnung von Fett, Zucker und Nährwerten durch die "Lebensmittelampel".

Flash ist Pflicht!

Der Film "Willi will die Ampel" wurde diabetesDE von Foodwatch e.V. zur Verfügung gestellt.